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Pressekonferenz zum Auftakt der Abstimmungskampagne

Geschrieben von Ruth Frei. Veröffentlicht in Aktuell

 

NEIN zum TIERSEUCHENGESETZ

 

Am 11. Oktober 2012 fanden sich zahlreiche Bäuerinnen und Bauern, ein paar Pressevertreter und das Schweizer Fernsehen in Pfäffikon ZH ein. Auf dem Bio-Bauernhof der Familie Thomas Grieder wurde den Gästen der Pressekonferenz zum Einstieg ein eindrücklicher Kurzfilm gezeigt über die dramatischen Erkrankungen und Totgeburten der Kühe, wie sie nach der Blauzungenimpfung auftraten. Unter den 7 Referenten, die als Tierhalter von ihren hohen Verlusten berichteten, war auch eine Frau, als Vertreterin des Vereins „Blaudistel“:

Sybilla Kölbener – eine Appenzellerin, die es ins Puschlav verschlagen hat.

Hier ein Auszug aus ihrem Referat:

«...Ich bin hier als direkt betroffene Tierhalterin, die weiss, wovon sie spricht, wenn von Entmündigung die Rede ist, erlebt, erfahren in den Jahren mit dem Blauzungen-Impfobligatorium. Weil wir die Schafe nicht impften, weil es nichts zu impfen gab, beschlagnahmte sie der Amtstierarzt und war berechtigt, die Aufsicht über des Landwirts Eigentum, seine gesunde Herde, zu nehmen. Unserer Einsprache wurde die aufschiebende Wirkung entzogen, wir hatten nichts mehr zu sagen, es sei GESETZ! Demzufolge kann es mir als freie Bürgerin nicht gleichgültig sein, WIE dieses revidierte, zur Abstimmung kommende Tierseuchengesetz inhaltlich aussieht. Das vorliegende Gesetz betrifft mich auch als Produzentin von Lebensmitteln, als Konsumentin und Steuerzahlerin. ....

Das Kapitel Graubünden, Planta-Parolini und die Blauzungenimpfung – sogar ZWANGS-Impfung und nächtlicher Abtransport ihrer Schafe durch den Kantonstierarzt hat landauf, landab Schlagzeilen gemacht. Neben Tumasch Planta gab es viele weitere Bäuerinnen und Bauern ....- alles Helden der Natur...

Mit dem Verweigern der Verbeugung vor dem Gesslerhut des BVET wurde das System aktiv und veranlasste die Revision des TSG. Orco (Unhold, Riese aus der italienischen Fabelwelt) gebar Artikel um Artikel, versah sie mit Wörtern wie ’Impfstoffbanken’, ‚Schlachtabgaben’ ‚Gebühren’ ‚können’ ‚Verträge abschliessen’ – um allen TierhalterInnen, Konsumenten und SteuerzahlerInnen die verantwortungsbewusste Entscheidungsfreiheit definitiv zu entziehen – (um) sogar der Fremdbestimmung Tür und Tor zu öffnen. Die Zeit der Entmündigung durchs alte Gesetz ist damit nicht etwa vorbei, sondern hält mit der Revision definitiv und verstärkt Einzug, zugunsten von viel Geld und Machtinteressen der Pharma-Industrie....»

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Von der Uniterre (membre de la coordination européenne Via Campesina) sprach Ulrike Minkner, Co-Präsidentin. Sie sprach vielen Teilnehmenden aus dem Herzen:

«Uniterre geht davon aus, dass die Selbstbestimmungsrechte der Bäuerinnen und Bauern nicht noch weiter beschnitten werden sollen.

Die letzte grössere Impfkampagne, die Impfkampagne gegen die Blauzungenkrankheit, die sich mit der BVD-Sanierung (Bovine Virus Diarrhoe) zeitliche überschnitten hat, war für viele Betriebe mit grossen finanziellen Einbussen und einem erheblichen Mehraufwand verbunden.

Deshalb erscheint es uns wichtig, die Entscheidungsverantwortung in den Händen der Bauern und Bäuerinnen nicht zu schwächen. Klar abgegrenzt dagegen sind Tierkrankheiten zu betrachten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können.

Wir sehen in der Durchsetzung von staatlich verordneten Impfprogrammen über ganze Nationen hinweg keinen befriedigenden Lösungsansatz. Es bleiben Symptom-Bekämpfungsmassnahmen, die längerfristig die Probleme verschärfen werden. Impfkampagnen können kurzfristig eine Ausbreitung von Krankheiten verhindern – langfristig dagegen muss umgedacht werden.

Schon vor Jahren gingen Forderungen aus kritischen bäuerlichen Kreisen in eine andere Richtung:

  • Forschung zur natürlichen Immunisierung der Tiere soll gefördert werden
  • Alternative Heilmethoden sollen weiter entwickelt werden
  • Verminderung von Antibiotika-Verabreichungen einleiten
  • Zuchtziele verändern, hin zu langlebigen, robusten Tieren

Diese Forderungen wurden bisher nicht erfüllt und finden im Gesetz keinen Niederschlag. Ohne diese Massnahmen verstärken die Regelungen des revidierten Tierseuchengesetzes einseitig eine restriktive Verordnungsebene, anstatt das Tierwohl ins Zentrum zu setzen.»

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Von grossem Interesse war das Referat der

Tierhomöopathin Denise Bürgmann, die uns anschaulich die ganz andere Sichtweise der Homöopathie aufzeigte.

Diese Erfahrungswissenschaft geht nicht von Erregern aus, die böse Krankheiten verursachen, sondern von einer vielschichtigen Realität, einem Umfeld, worin ein ganzer Mensch erkranken kann. Bei denselben Symptomen können bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedliche Ursachen vorliegen.

Auszüge aus dem Referat von Denise Bürgmann:

«Naturgesetze, und dazu gehören auch Gesetze von Krankheit und Heilung, kann man nicht durch Statistiken und Theorien ad absurdum erkennen, sondern einzig und allein durch Beobachtung und Erfahrung. Und die macht man im Stall. Deshalb sollten Beobachtungen von Bauern an ihren geimpften Tieren richtungweisend sein für weitere Forschungsresultate der Impfverantwortlichen.

Alles andere ist realitätsfern.

Beobachtungen aus 200 Jahren Homöopathie:

Impfung

Jede Impfung verursacht eine Impfkrankheit, die der Homöopath Vakzinose nennt. Diese Vakzinose ist eine chronische Krankheit und wird an die Nachkommen weitervererbt. Sie kann schon aktiv sein und jederzeit Krankheiten verursachen, aber auch noch latent und jederzeit aktiv werden.

Die Impfung ist eine chronische Krankheit, die das Tier eventuell vor einer anderen akuten Krankheit schützt.

Chronische Krankheiten

Der Homöopath unterteilt die chronischen Krankheiten in verschiedene Grundtypen (sog. Miasmen). Man kann sich diese etwa als Veranlagung oder Konstitution für bestimmte Krankheiten vorstellen.

Das Rind (und andere Wiederkäuer) entspricht dem Typ eines syphilitisch tuberkularen Reaktionstyps.

Weil die Blauzungenkrankheit eine typisch syphilitische Krankheit ist, weckt die Blauzungenimpfung das syphilitische Miasma beim Rind und aktiviert es. (das Wort „syphilitisch“ ist traditionell aus der Humanhomöopathie übernommen und hat wenig mit der Syphilis beim Menschen zu tun)

Das Rind und die Blauzungenimpfung

Das geimpfte Rind reagiert nun bei sämtlichen Krankheiten mit der typisch syphilitischen Reaktionsweise: Fehlgeburten, Missbildungen, Zwillingsgeburten, Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Ataxien u. Epilepsie bis hin zur Zerstörung des Hirns, Entwicklungsstörungen, Magen/Darmgeschwüre, Sterilität, Lungenentzündungen mit schneller Gewebszerstörung, Hautausschläge geschwürig oft symmetrisch usw.

Dabei aber handelt es sich nicht um eine NATÜRLICHE syphilitische Krankheit, sondern um eine Vakzinose. In der ganzen Evolution ist es noch nie vorgekommen, dass auf künstlichem Weg Krankheitserreger inkl. Schwermetallen, Fremdeiweiss und anderen Adjuvantien ein Immunsystem angegriffen haben. D.h. das Immunsystem kennt keine Antwort darauf, läuft amok oder gar nicht mehr = Blockade auf dem Heilungsweg.

Eine Behandlung dieser Tiere ist langwieriger und schwieriger als bei Tieren mit einer natürlich erworbenen Krankheit.»

Von den "Frauen-gegen-TSG" dabei waren Heide, Rahel und Ruth. Herzlichen Dank an Rahel für die Fotos!


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